Lieber Peter, hier schreibt Ihnen Juliane Schiemenz von radioeins.
Wir bereiten momentan unsere Sendung "Rückkehr der Radiolegenden" vor, in der einstige Radiostars wieder einige Stunden moderieren sollen.
Zu diesem Zweck sind wir noch auf der Suche nach alten Aufnahmen, die wir als kleine "Schnipsel" nutzen wollen,
um sie in Gesprächen mit den"Radiolegenden"einzublenden oder Jingles zur Ankündigung zu schneiden. Bei der Recherche im Internet bin ich auf Ihre Seite gestoßen und möchte fragen, ob wir Material von Ihrer Homepage nutzen dürfen. Mich würde interessieren,
woher Sie all´ die Mitschnitte haben. Sind die alle selbst aufgezeichnet? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich möglichst schnell bei mir melden.
Mit den besten grüßen aus Potsdam, Juliane
Als Gast im Studio Wolfgang Lippert sowie am Telefon Gregor Rottschalk,
Oliver Kalkofe und Hella von Sinnen!
Man muss schon lange überlegen, um eine Tätigkeit zu finden, mit der Hugo Egon Balder (Jahrgang 1950) nicht erfolgreich war. Unterhaltungsfernsehen kann er. Das weiß man. Die Comedy-Sendungen „Genial Daneben“, „RTL Samstag Nacht“ und „Alles Nichts Oder“ basieren auf seinen Ideen. Er ersann auch „Tutti Frutti“, die einzige Gameshow im deutschen Fernsehen, deren Spiel-Regeln bis zum heutigen Tag gänzlich unverstanden geblieben sind.
Doch das ist nur eine Seite des Hugo Egon Balder. Schon 1967 erregte er als Schlagzeuger mit seiner Band „Birth Control“ erstes Aufsehen. Später war er als Schauspieler am Berliner Schillertheater erfolgreich und bewies am Düsseldorfer Kom(m)ödchen sein kabarettistisches Talent.
In den 80er Jahren schrieb Balder mit Sendungen wie »RTL 12 Uhr Mittags«, »Mahlzeit« und »Casino Parade« Radiogeschichte im RTL Hörfunk, bevor er die deutschen Fernsehschirme eroberte.
The Soft Pack - Bobby Brown
Iggy Pop - Lust For Life
Metric - Help I'm Alive
Brixtonboogie - John The Revelator
Jake Bugg - Seen It All
Bat For Lashes - A Wall
Neil Young & Crazy Horses - Walk Like A Giant
Alice Russell - Heartbreaker
Boy - Little Numbers
The Black Keys - Stop Stop
John Legend - Who Did That To You
Im Studio Live: Hugo Egon Balder & Wolfgang Lippert - Erna kommt
Als Gast im Studio Marianne Rosenberg sowie am Telefon Burghard Rausch, Christine Dähn und Gregor Gysi
Gregor Rottschalk war fest in der (West)-Berliner Radiolandschaft verwurzelt. Von Ende der 60er bis Anfang der 90er Jahre war sein Name untrennbar mit dem „Rundfunk im Amerikanischen Sektor“, besser bekannt als RIAS, verbunden. Sendungen wie die „Schlagerkassette“, die „Treffpunkt Pop-Show”, der “RIAS-Treffpunkt“ und „Musik nach der Schule“ wurden in der ganzen Stadt gehört, war doch speziell der „Treffpunkt“ für viele Ost-Berliner eine der wenigen Quellen für aktuelle Popmusik aus dem Westen. Rottschalks humorvolle und sachkundige Moderation war Garant für den Erfolg all dieser Sendungen.
Als Textdichter verhalf er Marianne Rosenberg, Peter Maffay, Daliah Lavi und Wolfgang Ziegler zu veritablen Hits und veröffentlichte auch eigene Singles.
John Williams, London Symphony Orchstra - Star Wars (Main Title)
Jet -Are You Gonna Be My Girl
Monkeys - Listen To The Band
Iron Butterfly - In-A-Gadda-Da-Vida (Single Version)
Doors - Light My Fire
Sandie Shaw - Puppet On The String
Jethro Tull - Bouree
Peter Cornelius - Der Kaffee ist fertig
Rihanna - Diamonds
Pink Floyd - Money
Christine Stürmer - Wir leben den Moment
Robbie Williams - Candy
Marianne Rosenberg - Er gehöhrt zu mir
Marianne Rosenberg Feat. Peter Heppner - Genau entgegen gesetzt
Als Gast im Studio "Silly" (Uwe Hassbecker, Rüdiger „Ritchie“ Barton) und
Thomas Natschinski sowie am Telefon Andreas Firl und Jürgen Kuttner!
Christine Dähn wurde für Hörer im Osten zur Radiolegende, weil sie die großen „DT 64“-Jugendkonzerte im Palast der Republik moderierte. Dort traten viele bekannte nationale Künstler auf, manchmal wurden aber auch Stars aus dem „kapitalistischen Ausland“ importiert, wie zum Beispiel Tangerine Dream.
In den Radiokonzerten war aber nicht nur moderne Musik zu hören. Es gab hin und wieder auch komplette Klassik-Sendungen, in denen Christine Dähn den Hörern in ihren Moderationen Wissenswertes aus der Musikgeschichte lieferte.
Dähn moderierte außerdem die Radio-Hitparade „Metronom“ und schrieb für die Zeitschrift „Melodie und Rhythmus“. Sie hat Biografien über wichtige Musiker der DDR geschrieben, unter anderem Karat und Ute Freudenberg.
Zucchero - Bacco Perbacco
Silly -Die wilde Mathilde
Holger Biege - Kann schon sein
Beyoncé - (featuring Jay-Z) - Crazy in love
Speech Debelle - The Key
Eric Clapton - Travelin' Alone
Udo Lindenberg Feat.Silbermond - Der Deal
Mia - Hungriges Herz
Bombay Bicycle Club - Shuffle
Gnarls Barkley - Crazy
Silly - Alles Rot
Lizz Wright - My Heart
Rüdiger „Ritchie“ Barton - Bataillon D ´Amour
The Beatles - Hey Bulldog
Silly - Asyl Im Paradies
Max Mutzke - High on Your Love
Silly - Deine Stärke
Propellerheads feat. Shirley Bassey - History Repeating
Prince - 1999 (Nineteen Ninety-Nine)
Thomas Natschinski - Weit, weit und wild
Thomas Natschinski Gruppe (Team 4) - Mocca Milch Eisbar
Jürgen Kuttner quatschte sich zur Radiolegende: Er startete seine Karriere beim ORB-Jugendsender Rockradio B und war 1993 Gründungsmitglied von Fritz. In Kuttners „Sprechfunk“ philosophierte er witzig, schnoddrig und wortgewandt über alles und nichts – und wurde bald einer der bekanntesten Fritz-Moderatoren. Seine Telefonate mit den Hörern lockten Unerwartetes und Skurriles aus den Gesprächspartnern hervor. Das bescherte ihm viele Fans. Kuttner ließ das Publikum auch seine Sendungen mitgestalten: In jedem „Sprechfunk“ war ein Rückblick auf die vorhergehende Folge zu hören, als Collage zusammengeschnitten von einem Hörer.
2007 und 2008 moderierte Kuttner gemeinsam mit seiner Tochter Sarah die Sendung „Kuttner und Kuttner“ auf radioeins. Mittlerweile ist er deutschlandweit bekannt durch Theaterprojekte, Fernsehauftritte und Lesungen.
Ernest St Laurent - In The Sky (Joey Negro Mix)
Jürgen Wenger - Hey, kennt Ihr already nen kleinen braunen Johnny drüben in der Tanzbar ..
Steffen Hallaschka ist heute ein bekannter Fernsehmoderator, aber seine Karriere begann beim Radio: Ab 1993 moderierte Hallaschka das Jugendmagazin „Radio unfrisiert“ beim Hessischen Rundfunk. 2000 kam er zu Fritz und moderierte unter anderem bei den „Radiofritzen“ und im „Blue Moon“.
Später kam er zu radioeins. Dort war er im „Schönen Morgen“ und im „Schönen Tag“ zu hören und nahm sich „Eine Stunde Zeit“, um Politiker und Journalisten zu tagesaktuellen Themen zu interviewen.
Hallaschka sagt, er zehre noch heute von seiner Zeit am Radiomikrofon. Dort habe er Präzision, witzigen Journalismus und spontanen Talk gelernt. Und früh aufstehen. Diese „kreative Routine“ helfe ihm heute bei der Arbeit fürs Fernsehen.
The Vaccines - I Always Knew
Alex Clare - Too Close
The Clash - Lost In The Supermarket
Gonzales - Working Together
The Jezabels - Rosebud
C2C - Down The Road
Marion Black - Who Knows
Kakkmaddafakka - Restless
Empire Of The Sun - Standing On The Shore
Cullum, Jamie - Don't Stop The Music
Kasabian - Too Much Too Young
Fad Gadget - Collapsing New People (Westbam Remix)
Als Gast im Studio Flake von Rammstein/Feeling B und Dagmar Berghoff !
Der gelernte Tontechniker Lutz Schramm hat die DDR-Radioszene maßgeblich beeinflusst. Ab 1984 moderierte er „Die Beatkiste“ beim Sender „Stimme der DDR“. „Die Beatkiste“ war die erste Hitparaden-Sendung im DDR-Rundfunk, per Postkarte oder Brief stimmten die Hörer über ihre Lieblingslieder ab.
1986 war Schramm dabei, als „DT 64“ ein eigenständiger Jugendsender wurde. Mit seiner Sendung "Parocktikum" förderte er die unabhängige Musikszene im Land. Ein Jahr später moderierte er die Sendung „Vibrationen" und bot dort einen Platz für Reggae, Hip Hop und afrikanische Musik.
Auch als Anfang der 90er „Rockradio B“ beim neu gegründeten Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) auf Sendung ging, war Schramm an Bord. Ab 1993 widmete er sich verstärkt Multimedia-Themen und kümmerte sich um den Internetauftritt von „Fritz“. Seit 1999 ist er für die Online-Koordination des rbb zuständig.
Hard Pop - Katjuscha
Die Vision - Love by wire
The Fall - C.R.E.E.P.
18th Dye - Girls Boots
Antony & The Johnsons - What can I do?
Sundowners - Hummingbird
Hard Pop (Hardpop) - Schlaflied
Die Anderen - Freitag Abend in Berlin
Motorpsycho - Nothing to say
Joy Division - Isolation
Pixies - Gigantic
Pixies - Gigantic
Plan B - Little Hitlers
Müllstation - Es brennt
Max Goldt - Hamburg hat Fadendienst
AG Geige - Fischleim
AG Geige - Maximale Gier
Kraftklub - Zu jung
Die Art - Wide wide world
Kraftklub - Zu jung
Herr Blum - Schreit
Die Art - Wide Wide World
Phillip Boa & The Voodooclub - Kill your ideals
Phillip Boa & The Voodooclub - Censored
Nirvana - About A Girl
Sandow - Born in the G.D.R. (GDR)
Herbst in Flake - Bakschisch For Burundi
Feeling B - Artig
Rammstein - Du hast
Feeling B - Artig
Bassekou Kouyaté & Ngoni ba - Jama Ko
Bhundu Boys - Lizzie
Tina Has Never Had A Teddy Bear - Tina Has Never Had A Teddy Bear
Als Gast im Studio: Ellen Allien, Ulrich Schnaus sowie Anja & Steffi vom Holzmarkt/Möhrchenpark !
Zur Radiolegende wurde Monika Dietl durch ihre Sendung „Big Beat“, eine dreistündige Show beim SFB-Jugendsender „Radio 4 U“. „Big Beat“ war samstagabends zu hören und wurde bald zum Pflichtprogramm der Techno-Liebhaber, bevor es in die neuen Clubs wie „Tresor“ oder „Ufo“ ging. Eine Besonderheit waren Dietls verdeckte Hinweise auf Techno-Partys an „geheimen“ Orten. Die waren nur für Eingeweihte zu verstehen.
Auch im Osten hatte Dietl Fans. Ihre Radiozeit war die Phase der Anfänge des Techno und des Acid-House, lange bevor diese Musik Mainstream wurde.
Nach ihrem Aufenthalt in San Francisco, wo sie Yoga für sich entdeckte, wohnt sie jetzt wieder in Berlin.
Alex Smoke - Polka
Caribou - Bowls
Ellen Allien - Ellen Eight
Ellen Allien - Lism Medley
The Knife - Full Of Fire
?????? - Marihuana ??????
A Shoreline Dream & Ulrich Schnauss - Neverchanger
Radiohead - 15 Step
Chromatics - Into The Black
Ulrich Schnauss - A Ritual In Time And Death
Ulrich Schnauss - The Weight Of Darkening Skies
Ulrich Schnauss - Broken Homes
Coz-Ber-Zam - Ne Noya
Eskmo - Cloudlight
Daphni - Ahora
Timo Maas, MC Chickaboo - Shifter
Alex Smoke - Passing Through
?????? - ??????
?????? - ??????
?????? - ??????
?????? - ??????
Eskmo - I Just Want
Radiohead - Codex
Joe Smooth Inc, Anthony Thomas - The Promised Land
Im Jahr 1968 schreibt ein gewisser Hans-Jürgen Deutschmann einen wütenden Brief an den Rias. Darin regt er sich über die schlechte Musikauswahl des Senders auf. Der Rias lädt ihn kurzerhand ein, es doch selbst zu probieren – und besser zu machen. Deutschmann ist damals 26 Jahre alt. Mit Beginn seiner Radiokarriere legt er sich den Künstlernamen Barry Graves zu. Schnell wird er als meinungsstarker, radikaler Musikjournalist bekannt. Aber Graves macht nicht nur Musiksendungen. Er erzählt Geschichten, erzeugt Bilder im Kopf der Hörer. Mit Soundcollagen nimmt er sie mit in Städte wie Berlin oder New York.
Bekannt wird er aber vor allem für sein Poplexikon und die „Rock over Rias“–Musiknächte. Mit seiner klaren Meinung macht er sich nicht nur Fans. Er polarisiert. Am 8. Juni 1994 muss er während eine Sendung wegen eines Schwächeanfalls abbrechen. Zwei Monate später, am 8. September 1994, stirbt er mit nur 52 Jahren. Nach seinem Tod wird bekannt, dass Barry Graves HIV positiv war.
Donna Summer - I Feel Love
The Fatback Band - Spanish Hustle
PVC - Berlin By Night
Grandmaster Flash & The Furious Five - New York, New York
Cuba Gooding - Happiness Is Just Around The Band
Sylvester - Do You Wanna Funk
Barry Manilow - Copacabana (At the Copa)
Kraftwerk - Die Roboter
Frankie Goes To Hollywood - Welcome To The Pleasuredome
John Peels Radiokarriere startet in internationalen Gewässern: Er moderiert auf einem Frachter vor der englischen Küste für den Piratensender „Wonderful Radio London“, genannt „Big L“. „Big L“ umschifft das Monopol der BBC und spielt moderne Musik für junge Hörer. Die DJs haben Popstar-Status. Auch John Peel, Jahrgang 1939, der eigentlich John Robert Parker Ravenscroft heißt. Peel hat vorher bereits in den USA Radio gemacht und bringt von dort jede Menge neue Einflüsse mit. Das erkennt auch die BBC: Sie nimmt Peel 1967 unter Vertrag, als die Piratensender verboten werden.
Peel wird zum einflussreichen Musikexperten für ein globales Publikum. Er entdeckt Bands wie The Fall, The Smiths, Blur, aber auch deutsche Gruppen wie Can und die Toten Hosen. Junge Künstler schicken ihm massenhaft Demotapes. Peel hat enormen Einfluss auf die „Geschmacksbildung“ seiner Hörer. Auch in Deutschland ist er berühmt und radioeins holt ihn für deutsche Fans ins Programm.
Mit nur 65 Jahren stirbt John Peel im Oktober 2004 während einer Reise durch Peru an einem Herzinfarkt. Auf seinem Grabstein steht, seinem Wunsch gemäß, eine Zeile aus seinem Lieblingslied „Teenage Kicks“ von den Undertones: „Teenage Dreams, So Hard To Beat“.
Als Gast im Studio: Wolfgang Kresse sowie am Telefon Carmen Thomas KZ-Wärterin, das ist eine der Beschimpfungen, mit denen Juliane Bartel von ihren Kritikern beleidigt wird. Die Moderatorin und Interviewerin hinterfragt unerbittlich. Ihre tiefe Stimme klingt streng, ganz anders als die sonst so lieblichen Frauenstimmen im Radio der Sechziger und Siebziger Jahre. Und dann ist da noch dieser spüttische Unterton, eine leise Ironie. Selbst wenn sie eine Musiksendung wie üSFBeatü beim Sender Freies Berlin moderiert. Aber Juliane Bartel, 1945 in Berlin geboren, ist auch politischen Formaten gewachsen. Das beweist sie in der Magazinsendung üEcho am Morgenü. Geradlinig widmet sie sich aktuellen Themen.
In den Neunzigern beginnt Bartels Fernsehkarriere. Sie moderiert die Talksendungen ü3 nach 9ü und üAlexü. Stets wirkt sie stark und unnahbar. Ihr Zynismus macht sie einsam, aber er hilft ihr auch, sich in Diskussionen zu wappnen. Juliane Bartel ist leidenschaftliche Raucherin. Zigaretten lüsst sie sich ü wie so vieles andere ü von keinem verbieten. Am 3. April 1998 stirbt sie mit 52 Jahren in Berlin an Lungenkrebs. Doch ihr journalistischer Anspruch ist unvergessen. Seit 2001 wird der Juliane-Bartel-Preis an Journalistinnen und Journalisten verliehen, die sich mit der Lebenswelt heutiger Frauen befassen.
Jimi Hendrix - Fire
John Mayall - Room To Move (live)
Jimmy Cliff - The Harder They Come
Frank Zappa - Camarillo Brillo
Ike & Tina Turner - River Deep, Mountain High
Jethro Tull - Locomotive Breath
Julie Driscoll, Brian Auger & The Trinity - Road To Cairo
Als Gast im Studio (Seminaris CampusHotel) Manfred Lütz,
Hoteldirektor Oliver Held, Hartmut Schröder, Ines Kappus, Petra Wagner!
Carmen Thomas wurde mit ihrer Sendung „Hallo Ü-Wagen“ zur Radiolegende. Die Moderatorin hat die Sendung selbst erfunden. Von 1972 an fuhr sie zwanzig Jahre lang wöchentlich an einen anderen Ort in Nordrhein-Westfalen und moderierte live von ihrem Übertragungswagen aus. Carmen Thomas band das Publikum vor Ort in die Sendung mit ein. Worüber gesprochen wurde, entschied das Radiopublikum – und so kamen immer wieder Tabuthemen ins Programm, z.B. „Urin“ oder „Die Geburt“. Dazu führte sie dann Gespräche mit Experten und Betroffenen. Die Kultsendung wurde erst 2010 eingestellt.
Am 7. Februar 2013 trifft Carmen Thomas wieder direkt auf ihre Hörer, die diesmal allerdings aus Berlin kommen, und gestaltet mit ihnen eine Sendung auf radioeins. Ihr originaler alter Ü-Wagen ist mittlerweile übrigens der auch schon fast legendäre radioeins-Bus.
Thema der Sendung: Tabus
Die Sendung kam aus dem Seminaris CampusHotel an der FU Berlin. Zuschauer vor Ort waren herzlich willkommen!
Ort: Seminaris CampusHotel Berlin, Takustr. 39, 14195 Berlin-Dahlem(an der FU Berlin; U-Bhf. Dahlem Dorf)
Sade - The Sweetest Taboo
The Lightning Seeds - The Life Of Riley
Alice Russell - Heartbreaker
The Killers - Flesh And Bone
Serge Gainsbourg & Jane Birkin - Je T'aime...Moi Non Plus
Radiolegenden - Frank Elstner - radioeins vom rbb
Rundfunk Berlin-Brandenburg vom 08.02.2013 10:00 - 13:00 Uhr
Die Rückkehr der Radiolegenden - Alles kommt zurück! ** 02:22:33
Als Gast im Studio: Stefan Hartmann (Koch)
Am Telefon: Dieter-Thomas Heck (Moderator), Anja Schüte (Schauspielerin),
Norbert Blüm (Ex Minister) sowie Ralf Bauer (Schauspieler) !
Frank Elstner ist ein echter Radiomann. Schon als 10-Jähriger sprach er erstmals in ein Mikrofon: Für den Südwestfunk wirkte er in Hörspielen mit und sprach zum Beispiel das Bambi. Selbst Elstners Vorname stammt vom Hörfunk: Frank heißt nämlich eigentlich Timm. Als er eine Show mit einem Kollegen namens Tom moderierte, wurde er gebeten, sich umzubenennen. Seitdem heißt er Frank.
Frank Elstner wurde als Moderator der „Vier fröhlichen Wellen“ des deutschen Hörfunkprogramms von Radio Luxemburg bekannt. Für ihn eine Zeit voller Experimente, in der er schon mal das Studiofenster aufriss und seine Hörer eine vorbeimarschierende Blaskapelle miterleben ließ. „Es war mit Sicherheit die abenteuerlichste Zeit, die ich in einem Medium verbracht habe“, so Elstner. Ab 1972 war er zehn Jahre lang Programmdirektor von Radio Luxemburg. Heute ist er als Erfinder vieler berühmter Fernsehsendungen bekannt – ganz oben auf der Liste steht dabei natürlich „Wetten, dass …“. Und wetten, dass wir wissen, wo Elstner am 8. Februar 2013 war? Zurück hinterm Mikrofon im radioeins-Studio.
Intro: Herlinde Grobe - Radio Luxemburg wünscht guten Morgen
Kennung: Radio Luxemburg / James Last - Happy Luxemburg
Intro: Hier Frank, wer da / Ricky King - Maria Elena
Manu Chao - Bongo Bong
Madeleine Peyroux - Changing All Those
Angela McCluskey - It's Been Done
Nick Cave & The Bad Seeeds - We No Who U R
Gerry & The Pacemakers - You'll Never Walk Alone
Haim - Don't Save Me
Klee - Two Questions
The Last Shadow Puppets - My Mistakes Were Made For You
Michael Jackson - Rock With You
Abba - Waterloo
Nicoletta - La Musique
Michel Polnareff - Love Me, Please Love Me
Francoise Hardy - Ich bin nun mal ein Mädchen
Salvatore Adamo - Vous Pemettez, Monsieur
France Gall - A Banda
Gilbert Becaud - Nathalie
Grizzly Bear - Yet Again
Lena - Neon
Amy Winehouse - Love Is A Losing Game
Die Ärzte - Junge
R.E.M. - Orange Crush
Adele - Rumour Has It
The Byrds - Mr. Tambourine Man
Touch & Go - Would You...?
Abba - Take A Chance On Me
Get Well Soon - You Cannot Cast Out The Demons
Der Tip: Complicated Universal Cum - I Can Hardly Wait
Als Gast im Studio: Bernd Fritz, Gregor Rottschalk und Juliane Schiemens (Praktikantin) !
Lange bevor er einer der berühmtesten deutschen Showmaster wurde, schulte Thomas Gottschalk seine Schlagfertigkeit am Radiomikrofon. Er kam durch Radiolegende Gregor Rottschalk zum Hörfunk. Und das hat mit der Ähnlichkeit ihrer Nachnamen zu tun: Gottschalk war als Teenager Fan des Rias-Moderators Rottschalk und besuchte ihn im Sender. Gottschalk stellte sich beim Rias-Pförtner als Rottschalks Bruder vor, nuschelte seinen Nachnamen - und schwups stand er im Studio! Rottschalk fand die Aktion so witzig, dass er den Jungen ans Mikrofon bat.
Mit dieser Aufnahme bewarb Gottschalk sich beim Bayerischen Rundfunk, startete beim Jugendfunk und wurde dann Sprecher der „Abendschau“-Nachrichten. Populär wurde er als Moderator der Sendung „Pop nach acht“. Anfang der 80er holte ihn Frank Elstner zu Radio Luxemburg. Gottschalk nannte sich „Mister Morning“ und moderierte bald die „RTL-Hitparade“. 1983 wurde er Leiter von Bayern 3 und stand für die erste Hälfte der „B3-Radioshow“ am Nachmittag hinterm Mikrofon. Die zweite Hälfte übernahm Günther Jauch.
Peter Gabriel - Down The Dolce Vita
The Lovin' Spoonful - Rain Of The Roof
The Mavericks - From Hell To Paradies
Max Werner - Rain In May
Electric Light Orchestra - Wild West Hero
Bombay Bicycle Club - Ivy & Gold
Redbone - The Witch Queen Of New Orleans
Def Leppard - Pour Some Sugar On Me
Frankie Goes To Hollywood - Relax
Nik Kershaw- The Riddle
Whitennake - Here I Go Again
R.E.M. - What's The Frequency, Kenneth?
Robert Plant & Alison Krauss - Rich Woman
Led Zeppelin - All My Love
Toto - Africa
Intro von Gregor: The Monkeys - Listen To The Band